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A
Anti-Hormontherapie
spezielle Krebstherapie (auch endokrine Therapie genannt), die die Bildung und/oder die Wirkung von Hormonen beeinflusst. Anti-Hormontherapien können bei bestimmten Brustkrebsarten eingesetzt werden und können auch mit anderen Behandlungsansätzen kombiniert werden.
Aromatasehemmer
Substanzen, die die Östrogenproduktion blockieren (anti-hormonelle Therapie).
Ä
B
Biopsie
Entnahme einer Gewebeprobe für eine weiterführende ärztliche Analyse.
C
Chemotherapie
spezielle Krebstherapie, die Tumorzellen am weiteren Wachstum hindert. Sie wird bei bestimmten Brustkrebsarten eingesetzt und kann auch mit anderen Behandlungsansätzen kombiniert werden.
D
Duktales Mammakarzinom
Brustkrebs, der in den Milchgängen (lateinisch: Ductus = Gang) der weiblichen Brust entsteht.
Dosis
Die Menge des Medikaments, die auf einmal eingenommen wird.
E
Elektrokardiogramm (EKG)
Ein Test, der die Herzaktivität darstellt. Eine Herzveränderung, die ein EKG erkennen kann, ist beispielsweise die QTc-Verlängerung, bei der die Zeit zwischen Herzschlägen länger ist als normal.
Elektrolyte
Mineralien im Blut mit einer elektrischen Aufladung, die sich auf verschiedene Körperfunktionen auswirken (u.a. Magnesium, Kalzium, Phosphor). Kommt es zu einer starken Veränderung der Elektrolytwerte im Blut, kann die Zelle ihre Funktionen nicht mehr korrekt ausüben.
Enzym
Eine Substanz im menschlichen Körper, die chemische Reaktionen auslöst.
F
Fortschreiten bzw. Progression
Wenn sich die Krebserkrankung verschlimmert bzw. ausbreitet.
G
Grading
Bestimmung der biologischen Eigenschaften eines Tumors, vor allem um den Ausreifungsgrad der Tumorzellen zu beschreiben.
H
HER2–Rezeptoren
Spezielle Bindungsstellen für Wachstumsfaktoren („human epidermal growth factor receptor“), die bei bestimmten Arten von Brustkrebs vermehrt auf der Oberfläche von Krebszellen auftreten und zur Teilung von Krebszellen beitragen können.
Hormon
Eine natürliche Substanz im Körper, die die Aktivitäten von Zellen bzw. Organen steuert.
Hormonrezeptor-positiv (HR+)
Weist auf Krebszellen mit Hormonrezeptoren hin. Über diese Rezeptoren gelangen Hormone in die Zellen und fördern das Tumorwachstum.
Hormon- bzw. Endokrintherapie
Eine Behandlungsmethode zur Senkung der Hormonspiegel im Körper bzw. zur Blockierung von deren Aktivitäten.
Humanepidermis-Wachstumsfaktorrezeptor-2-negativ (HER2–)
Bedeutet, dass ein Test auf ein bestimmtes Protein (HER2) auf der Oberfläche der Krebszellen negativ war. HER2 kann Signale für das Tumorwachstum senden.
I
J
K
L
Lobuläres Mammakarzinom
Brustkrebs, der in den Drüsenläpppchen (lateinisch: Lobus = Lappen) der weiblichen Brust entsteht.
Letrozol
Ein Medikament zur Verringerung des durch den Körper produzierten Östrogens, wodurch das Wachstum von Brustkrebs verlangsamt werden kann.
M
Mamma
medizinischer Fachbegriff (aus dem Lateinischen) für die weibliche Brust.
Mammographie
Röntgenuntersuchung der Brust, bei der auch kleine, noch nicht tastbare Tumore festgestellt werden können.
Metastasen
Absiedlung von (Brust-) Krebszellen in andere Körperregionen.
Menopause
Das Ende der Menstruationsjahre, wenn die Frau keine Periode mehr bekommt.
N
Nebenwirkung
Ein durch eine Behandlung verursachtes unerwünschtes Symptom.
O
Ö
Östrogen
weibliches Sexualhormon, das unter anderem die Reifung einer befruchtungsfähigen Eizelle fördert. Östrogen kann aber auch Wachstum und Teilung von Brustkrebszellen beeinflussen.
P
Progesteron
weibliches Sexualhormon, das unter anderem die Einnistung einer befruchteten Eizelle fördert. Progesteron kann aber auch Wachstum und Teilung von Brustkrebszellen beeinflussen.
Protein
= Eiweißstoff; Ein großes Molekül, das aus einer Kette kleiner chemischer Verbindungen, sogenannter Aminosäuren, besteht. Proteine machen die Struktur aller Zellen aus und steuern deren Funktion.
Psychoonkologie
Diese Form der Psychotherapie beschäftig sich speziell mit den psychischen und sozialen Beeinträchtigungen von Patienten mit Krebserkrankung.
Q
R
Rezeptoren
Bindungsstellen („Antennen“) für Botenstoffe, die das Wachstum von Tumorzellen beeinflussen können. Das Vorhandensein oder das Nichtvorhandensein bestimmter Rezeptoren beeinflusst die Wahl der Therapie bei Brustkrebs.
S
Selbstuntersuchung
Selbstuntersuchung der Brust als Vorsorgemaßnahme. Jede Frau sollte regelmäßig ihre Brust abtasten. Siehe auch: Europa Donna Video zur Früherkennung / Selbstuntersuchung von Brustkrebs
T
Targeted therapy (zielgerichtete Therapie)
spezielle Krebstherapie, bei der gezielt (englisch: target = Ziel) jene Strukturen angegriffen werden, die für das unkontrollierte Wachstum und für die Vermehrung von Krebszellen verantwortlich sind. Zielgerichtete Therapien können bei bestimmten Brustkrebsarten eingesetzt werden können.
TNM/pTNM-Klassifikation
International verbreitete Klassifikation, um die aktuelle Ausbreitung eines Tumors zu beschreiben.
Triple-negativer Tumor
Eine Form von Brustkrebs, bei der die Krebszellen weder Rezeptoren (Bindungsstellen) für Östrogen noch für Progesteron noch für HER2 aufweisen.
Tumormarker
natürlicherweise vorkommende biologische Substanzen im Blut, in Geweben und in anderen Körperflüssigkeiten, die bei bestimmten Krebserkrankungen in erhöhter Konzentration vorliegen können.
U
Ü
V
Vorsorgeprogramm
Ein Angebot für alle Frauen! Im Rahmen des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms ist die Teilnahme in der Regel für sozialversicherten Frauen ab dem 40. Geburtstag kostenfrei (Ausnahmen, Details und nähere Informationen bei Ihrer Krankenversicherung sowie unter www.frueh-erkennen.at
W
Wechsel (Wechseljahre)
Hormonumstellungen am Ende der fruchtbaren Phase einer Frau.
Weißes Blutkörperchen
Eine Art der Blutkörperchen, mit dem der Körper Infektionen abwehrt.
X
Y
Z
Zyklus
Eine Behandlungsphase, die regelmäßig wiederholt wird.
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